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Wie reduziere man das Risiko bei Online-Bestellungen?

Geschäfte über das Netz abzuwickeln ist mit gewissen Risiken verbunden. Denn in den meisten Fällen muss man mit einem abstrakten Vertrauen (man kennt sein Gegenüber ja oft nicht) darauf hoffen, dass die Geschäftspartner am anderen Ende der Online-Verbindung ihr Versprechen tatsächlich einhalten. Zudem sendet man mit jedem Zahlungsprozess Daten durchs Netz, welche privater kaum sein könnten. Auch hier vertraut man darauf, dass die Prozesse sicher sind und kein Missbrauch stattfindet. Vielleicht haben Sie sich deshalb schon gefragt, wie man das Risiko bei Online-Bestellungen reduzieren kann. Eine Möglichkeit dazu bieten sogenannte Prepaid Kreditkarten.

Sicher, ein Verlust von zwei, dreihundert Euro ist im Ernstfall ein Ärgernis. Je nach finanzieller Situation kann dies sogar ziemlich weh machen. Schlimmer ist jedoch, wenn nicht nur das unmittelbar eingesetzte Kapital – also der Zahlbetrag ihrer Bestellung – verloren geht, sondern das Zahlungsmittel als solches missbraucht wird.

Was wenn Ihr Zahlungsmittel missbraucht wird?

Solche Vorgänge sind möglich, wenn zum Beispiel die maßgebenden Informationen einer Kreditkarte in die falschen Hände kommen. Wenn also nicht nur der Zahlbetrag ohne Leistung bleibt, sondern die Kreditkarte dazu verwendet wird, weitere Leistungen abzurufen. Und zwar solange, bis die Karte glüht und die Limite ausgeschöpft wurde. Wohl dem, welcher nicht mit seinem guten Namen zahlt und tatsächlich über eine vernünftige Limite verfügt!

Der Schaden bei einem solchen Missbrauch, reduziert sich natürlich nicht nur auf die Belastung. Oft folgen einem solchen Diebstahl ein ganzer Wust von Folgeaufwendungen. Die polizeiliche Untersuchung ist dabei nur eine unangenehme Formalität.

Das Risiko bei Online-Bestellungen ist real und man tut gut daran es unter Kontrolle zu halten. Das Schadenpotential sollte niemals eine Größe annehmen können, welches aus einem Ärgernis eine richtig schmerzhafte (im Extremfall existenzgefährdende) Erfahrung werden lassen kann.

Grundsätzlich sollten Sie es, wenn immer möglich vermeiden, irgendjemandem Zugriff auf Ihr Privatkonto zu geben, dem sie nicht absolut vertrauen. Auch ihre Kreditkarte sollten Sie schützen. Gerade dann, wenn sie darauf angewiesen sind und sie in Schwierigkeiten geraten könnten, wenn sie für eine gewisse Zeit keine Verfügungsgewalt darauf haben.

Alternative: die Prepaid Kreditkarte

Die Welt ist mobil und virtuell geworden. Bargeldloses Zahlen im Netz ist deshalb kaum mehr zu vermeiden. Umso wichtiger ist es, dass man das Risiko bei Online-Bestellungen reduziert. Etwa, indem man die mögliche Schadenssumme auf ein Minimum reduziert und den administrativen Aufwand nach einem Missbrauch vernachlässigbar klein hält. Ein mögliches Mittel dies zu erreichen, ist eine Prepaid Kreditkarte. Diese setzen Sie nur für Onlinetransaktionen ein oder für den Notfall (wenn etwa das Monatslimit ihrer Standardkarte ausgeschöpft ist).

Der Clou: Prepaid Kreditkarten sind eigentlich keine Kreditkarte, denn sie können nicht überzogen werden. Es ist auch kein Zugriff auf das Privatkonto möglich. Mit einer Prepaid Kreditkarte können Sie genau soviel Geld ausgeben, wie Sie zuvor einbezahlt haben. Da Sie vermutlich nicht jeden Monat tausende Euros online ausgeben, reichen also zwei oder dreihundert Euro. Wenn Sie größere Ausgaben planen, bestücken Sie die Karte kurzfristig mit einer höheren Summe.

Das Risiko bei Online-Bestellung reduziert sich auf Ihr Guthaben

Sollten Sie also Opfer eines Missbrauches werden, wäre ihr maximales Verlustrisiko eng begrenzt. Und auch der administrative Aufwand würde sich danach in einem engen Rahmen halten: Sie kaufen sich einfach eine neue Karte.

Schreckensmeldungen in den Medien, welche von einem Datendiebstahl bei Online-Dienstleistern berichten, bei denen tausende Kreditkartendaten abgegriffen wurden, können sie in diesem Fall mit einem Lächeln begeben. Denn selbst wenn ihre Karte davon betroffen wäre, könnte nicht viel Schaden entstehen. Weder heute, noch in Zukunft.

Wie Sie sehen, ist das Risiko bei Online-Bestellungen zwar zweifellos vorhanden, aber es ist beherrschbar, wenn man die richtigen Mittel einsetzt.