089-62 48 98 80 info@vorsorgeportal.org

Günstige Hypotheken - Das Eigenheim als Vorsorgeinstrument?

Günstige Hypotheken: Keine Miete im Alter zahlen

Günstige Hypotheken machen die Träume vom eigenen Haus wahr. Dank der kundenfreundlichen Zinspolitik der Europäischen Zentralbank können immer mehr Menschen sich einen Immobilienkredit leisten. Nicht selten beträgt der Zinssatz bei einem Immobilienkauf weniger als 1 Prozent. Kein Wunder, dass so viele Menschen sich die Frage stellen, ob es sich wirklich lohnt, weiterhin die Miete zu Zahlen oder ob man endlich mal eine mutige Entscheidung treffen soll, in das eigene Zuhause umzuziehen.

Jede Entscheidung sollte gut überlegt sein

Doch bevor man den Kreditvertrag unterschrieben hat, muss man es sich gründlich überlegen, ob es reibungslos klappt, den Kredit im Laufe der vorgesehenen Zeit auszuzahlen. Dabei soll man auch mit Nebenkosten rechnen, die beim Kauf einer Immobilie entstehen, wie, zum Beispiel, Grunderwerbsteuer, Notar und eventuell Makler. Es darf auch nicht vergessen werden, dass beim Kauf einer Bestandsimmobilie die Renovierungskosten zu berücksichtigen sind. Ein berufsbedingter Umzug oder eine Scheidung wären auch mit vielen Komplikationen verbunden.

Günstige Hypotheken: Die endgültige Entscheidung liegt an der Bank

Das letzte Wort beim Hypothekendarlehen haben jedoch die Banken. Die entscheiden, wem ein Kredit bewilligt wird und wem nicht. Denn auch in günstige Hypotheken muss immer noch viel Geld investiert werden, was ein entsprechendes monatliches Nettoeinkommen des Kunden erfordert. Die Zahlungsfähigkeit des Kunden wird von der Bank gründlich geprüft. Wenn die älteren Personen sich für günstige Hypotheken entscheiden wollen, wird es ganz genau erkundigt, wer die potentiellen Erben sind und wer von denen in der Lage ist, die Kreditauszahlung im Notfall zu übernehmen.

Ruhestand: sich freuen statt fürchten

Im Großen und Ganzen soll man alle Pro- und Kontra-Argumente abwägen, bevor man sich für eine Hypotheke entscheidet. Doch wenn einem Immobilienkredit nichts im Wege steht, spricht einigesr dafür, sich für die eigenen vier Wände zu entscheiden. Der Erwerb einer eigenen Immobilie kann ein adäquates Instrument der Vorsorge sein, denn denn der Wegfall der Miete wirkt wie eine Rente. Allerdings bedeutet “keine Miete nicht automatisch, dass auch keine “Wohnkosten” anfallen. Auch bei selbstbewohntem Wohneigentum müssen Sie im Alter mit rund einem Prozent der Anschaffungskosten für den Unterhalt rechnen. Ein weiterer Punkt ist die Angemessenheit. Wohneigentum ist nur solange als Vorsorge zu betrachten, als damit der tatsächliche Bedarf abgedeckt wird. Der luxeriöse Überschwang – man gönnt sich ja sonst nichts und überhaupt, my home is my castle – ist in Bezug auf die Vorsorge verschenktes Geld… Also, wenn Sie es schaffen, ihr Haus oder Ihre Wohnung bis zur Rente abzuzahlen und es nicht “über Ihren Verhältnissen” liegt, können Sie Wohneigentum als Vorsorge durchaus in Betracht ziehen.

Informieren Sie sich also rechtzeitig bei Ihrer Bank über günstige Hypotheken und analysieren Sie Ihre Chancen. Vielleicht ist eine Hypotheke genau die richtige Lösung, um Ihnen eine sorglose Zukunft im Alter zu sichern.

Mehr nützliche Informationen zum Thema „Günstige Hypotheken“ finden Sie in dem Artikel „Wie viel Haus kann ich mir leisten?“ der FAZ.