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Jahr für Jahr setzen viele Unternehmer ihre Hoffnungen auf die Fähigkeiten ihrer Steuerberater, die Steuerbelastung möglichst tief zu halten. Doch dieser Erwartung folgt meist die Enttäuschung, denn ohne konkreten Auftrag und Vorgaben ihrer Mandanten agieren diese meist eher passiv. Kein Wunder also, dass viele Unternehmer anfällig sind für windige Steuersparmodelle. Völlig unnötig, denn es steht ihnen eine sichere und lukrative Möglichkeit offen, effizient Steuern zu sparen: die Günstigerprüfung.

Das Alterseinkünftegesetz weist den Weg

Seit der Einführung des Alterseinkünftegesetzes 2005 steht Unternehmern und Selbständigen ein Instrument zur Verfügung, welches besonders den Selbständigen und Unternehmern ein einfaches, transparentes und vor allem sehr sicheres Steuersparmodell bietet: die Basisrente.

Doch während die Zielgruppe oft keinerlei Berührungsängste zeigte, wenn es um die Zeichnung dubioser Abschreibungsmodelle, Immobiliengeschäfte im Osten oder steuersparende Beteiligungen ging, blieb ihr Verhältnis zur steuerlich geförderten Basisrente erstaunlich kühl. Im Wesentlichen sind es drei Faktoren, welche die Begeisterung tief halten:

1. Eingeschränkte Verfügbarkeit

Die Basisrente ist ein fester Bestandteil der sogenannten ersten Schicht im Vorsorgesystem des Professors Rürup. Entgegen der gewachsenen Gewohnheit kann hier das Kapital allerdings nur als Rente bezogen werden. Somit steht es im Ruhestand weder für den Kapitalbezug (etwa für die Anschaffung eines Hauses), noch für die Weitervererbung zur Verfügung.

Doch ist das bei wirklich ein Nachteil? Die Lebenserfahrung zeigt doch, dass auch Rentner mit fixen Lebenshaltungskosten konfrontiert sind. Gerade bei Selbständigen und Unternehmern bildet beispielsweise die private Krankenversicherung PKV einen regelmäßigen Kostenblock, der regelmäßig anfällt. Macht doch Sinn diese regelmäßigen Ausgaben lebenslang mit ebenso regelmäßigen Einnahmen abzudecken.

Eine professionelle Beratung, wie jene welche die Experten von www.günstigerprüfung.com bieten, werden deshalb ihr Augenmerk niemals alleine auf die steuerliche Komponente richten, sondern immer darauf achten, dass Flexibilität und Kontinuität in einem sicheren, sinnvollen Verhältnis stehen.

2. Das Scheinproblem: die nachgelagerte Besteuerung

Wo Aufwendungen steuerlich geltend gemacht werden können, sind die daraus resultierenden Einnahmen in aller Regel voll zu versteuern. So im Prinzip auch bei der Basisrente (Ausnahme Übergangsphase bis 2040). Nachgelagerte Besteuerung nennt sich dieses Prinzip.

Die Frage ist nun, wie hoch diese nachgelagerte Besteuerung ist. Denn exakt kennen wir nur den aktuellen Steuersatz. Viele Berater beschränken sich nun in der Beratung auf das Prinzip Hoffnung, der individuelle Steuersatz möge in der Zukunft wohl tiefer liegen, wie in der Gegenwart. Tatsächlich haben sie damit auch in den meisten Fällen recht. Die Basisrente birgt deshalb wohl in über 90 % aller Fälle einen sicheren Steuervorteil.

Es geht auch anders: Wer sich unter www.steuern-sparen-unternehmer.de anmeldet, hat die Möglichkeit sich im Rahmen einer Expertise die wahrscheinlichen Auswirkungen der nachgelagerten Besteuerung über die verbleibende Restlebenserwartung berechnen zu lassen.

Für viele Unternehmer wird dieses Gutachten allerdings eine bittere Wahrheit zutage führen: Nur wer über genügend Einnahmen im Alter verfügt, muss überhaupt Steuern zahlen. Die Beraterpraxis zeigt allerdings, dass der Vorsorge bei vielen Selbständigen und Unternehmern viel zu wenig Gewicht beigemessen wird, um zu einem steuerlichen Ergebnis zu führen …

3. Günstigerprüfung

Mit der Günstigerprüfung soll sichergestellt werden, dass während einer Übergangsphase bis 2019 bestehende Altersvorsorgepläne nach altem Recht ihren fest eingeplanten Steuervorteil nicht einfach verlieren. Denn gerade im Bereich der Rentenversicherungen ist eine sofortige Umstellung nicht unbedingt möglich oder ratsam.

Mit der Günstigerprüfung hat der Gesetzgeber dafür gesorgt, das die bisher gewohnten Steuerabzüge so lange geltend zu machen, solange das neue Recht ihnen nicht mehr Vorteile bietet. Die Übergangsphase, in welcher die anzurechnenden Pauschalabzüge laufend abgesenkt werden, endet mit dem Jahr 2020.

Viele Berater haben sich 2005 ihre eigene, persönliche Meinung zu den Punkten 1 und 2 gebildet und Ihre Meinung vor die individuelle Interessenslage Ihrer Kunden gestellt. Leider hat dies in der Mehrzahl aller Fälle dazu geführt, dass das einfachste, transparenteste und sicherste Steuersparmodell nicht mit der Vehemenz eingeführt wurde, wie es dies eigentlich verdient hätte. Die Günstigerprüfung und der damit angeblich verbundene Erhalt der Steuerförderung bildete hierfür ein nützliches Instrument.

War das Argument der Günstigerprüfung versus Basisrente schon im Jahr 2005 falsch, so wurde es im Verlaufe der Zeit immer absurder: durch die Absenkung der pauschalen Vorsorgeaufwendungen und schon gar nicht aufgrund des Bürgerentlastungsgesetzes von 2009 (mit Wirkung 2010), welche dazu geführt haben, dass inzwischen wohl alle Unternehmer und Selbständige nach neuem Recht besteuert werden.

Fazit

Ungeachtet der beschränkten Verfügbarkeit der Basisrente und der fehlenden Möglichkeit, diesen Teil des Vorsorgevermögens an nachfolgende Generationen zu vererben, bleibt die Basisrente in den meisten Fällen die sicherste und beste Möglichkeit für Unternehmer und Selbständige, sich und den Ehegatten für das Alter abzusichern. Wir empfehlen Ihnen deshalb, Dienste wie jene von www.günstigerprüfung.com in Anspruch zu nehmen. Lassen Sie sich die konkreten Möglichkeiten individuell berechnen und aufzeigen. Für die Sicherheit im Alter ist die Meinung Ihres Beraters nicht entscheidend, sondern ihre eigene Beurteilung auf der Basis von Fakten und Abwägungen.