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können privatversicherte Rentner in die GKV zurückkehren

Welcher Weg zurück in die GKV steht Rentner noch offen?

Wie heißt es so schön? Drei Dinge im Leben sind sicher:

  • Der Tod
  • Die Steuer
  • Steigende Beiträge für die PKV im Alter

Jede einzelne dieser Grundgesetze des Lebens betreffen Senioren in besonderem Maße. Natürlich beschäftigt man sich mit seinem Ableben im Alter mehr, als in jungen Jahren. Die Steuern nerven grundsätzlich natürlich immer. Aber im Rentenalte besonders, weil das in vielen Fällen bereits arg einschränkende Einkommen nicht mehr beliebig durch Mehrarbeit ergänzt werden kann.

Bleibt noch die PKV mit ihren im Alter steigenden Beiträgen. Dieses Problem ist systembedingt, weil die Kosten für die medizinische Versorgung im Alter massiv in die Höhe schnellen. Die Beiträge bilden also lediglich nach, was die Nachfrage nach Leistungen vorgibt. Womit wir wieder bei den beschränkten Einnahmen von Rentnern und Pensionären wären. Das Einkommen bleibt mehr oder weniger stabil, während die Kosten der PKV einen immer größeren Anteil des Kuchens einnehmen. Kein Wunder also, dass sich die Betroffenen die Frage stellen: Können privatversicherte Rentner in die GKV zurückkehren?

Nein sie können nicht. Zumindest nicht, wenn es nach dem Willen des Gesetzgebers geht. Dieser schließt nämlich eine Rückkehr von PKV-Versicherten, welche das 55. Lebensjahr hinter sich haben, kategorisch aus. Dieses 55. Altersjahr haben jene, welche bereits Bezüger einer Altersrente sind, normalerweise hinter sich. Eine Rückkehr ist also eigentlich ausgeschlossen. Immer wenn das Wort „eigentlich“ fällt, zeigt sich irgendwo eine Ausnahmesituation. So auch hier.

So können privatversicherte Rentner in die GKV zurückkehren

Die erste Ausnahmesituation betrifft Rentner, welche ein extrem kleines Einkommen haben. Um diese Gruppe soll es hier aber nicht gehen, weil diese Menschen nicht nur ein PKV Beitragsproblem haben.

Wer eine Altersrente bezieht, über 55 Jahre alt und verheiratet ist, dem oder der öffnet sich dank dem Flexigesetz eine Möglichkeit, zurück in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zu wechseln. Voraussetzung ist jedoch, dass der Ehepartner noch einen sozialversicherungspflichtigen Job hat.

Allerdings machen sich die meisten Privatversicherten Rentner mangels genügender fachlicher Grundlage falsche Vorstellungen, was die Vorteile eines Wechsels in die GKV anbetrifft. Den ein Zurück gibt es in jedem Fall nur zum Preis des Status eines freiwilligen Versicherung, in welchem das Gesamteinkommen zur Berechnung des Beitrag herangezogen wird. Der Zugang zur günstige Krankenversicherung der Rentner (KVdR) bleibt ihnen hingegen versperrt.

Überhaupt darf man nicht alleine die Beitragskosten betrachten, sondern müsste die effektiven Nettokosten berücksichtigen. Dazu gehören die Steuervorteile, welche eine PKV hat genau so dazu, wie die Mehrkosten, welche bei der GKV anfallen, weil gesetzlich Versicherte selbst banale Leistungen ganz oder teilweise aus der eigenen Tasche bezahlen müssen.

Und nicht zuletzt sollte man sich sehr genau überlegen, ob man ausgerechnet dann auf die Privilegien einer privatärztlichen Versorgung verzichten sollte, wenn man sie am dringendsten nötig hat.

Lassen Sie sich nicht auf Schlepper ein!

Es gibt inzwischen viele Dienstleister, welche den Versicherten dabei helfen, zurück in die PKV zu kommen. Die meisten unterscheiden sich kaum von den Menschenschleppern, welche ohne Rücksicht auf Verluste, Flüchtlinge ins gelobte Land bringen. Leider gibt es nur wenige, welche in der Lage sind, ihren Mandanten eine saubere Kosten/Nutzen Rechnung aufzuzeigen. Zumindest keine, welche zu einem anderen Schluss kommen kann, als dass ein Wechsel zwingend notwendig sei…

Noch seltener sind Berater, welche echte Alternativen aufzeigen können. Also etwa eine Möglichkeit in der PKV zu verbleiben und dabei nicht von der Beitragslast erdrückt zu werden. Oder der Wechsel in die GKV mit dem Erhalt der nötigen Leistungen.

Können privatversicherte Rentner in die GKV zurückkehren, sollten Sie vorher und nachher nichts dem Zufall überlassen. Denn das Thema ist zu wichtig für Ihre Gesundheit, Ihr finanzielles Wohlergehen als Ganzes und Ihre Zukunft, als dass man sich von „Wechselprofies“ über den Tisch ziehen lassen sollte. Hier sind echte Spezialisten gefragt, welche sich sowohl im Sozialversicherungsrecht als auch im Leistungsrecht der Krankenversicherungen bestens auskennen. Und davon gibt es nur eine Handvoll.

Wir empfehlen Claus Göhring, gerichtlich zugelassener Rentenberater und Sozialversicherungsexperte. Er sitzt zwar in München, ist aber bundesweit tätig. Nehmen Sie mit Ihm Kontakt auf und lassen Sie sich kostenfrei Ihren persönlichen Fall analysieren. Danach können Sie immer noch entscheiden, ob es sich lohnt, einen Schritt weiter zu gehen.

 

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