Steigerung der Regelaltersgrenze ist nicht zu vermeiden

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Steigerung der Regelaltersgrenze ist nicht zu vermeiden

In Deutschland soll laut den Experten die Steigerung der Regelaltersgrenze stattfinden. Die Bezugsdauer ist in Deutschland wesentlich gestiegen: Ein durchschnittlicher Deutscher erhält die Rente innerhalb von 20 Jahren. Das stellt den Sozialstaat vor großer Herausforderung. Aus diesem Grund schlägt das Institut der deutschen Wirtschaft vor, dass das Rentenalter weiter steigen soll. Das sei die einzige Möglichkeit, die Erhöhung der Rentenbeiträge zu entgehen und das weitere Sinken des Rentenniveaus zu verhindern.

Die Lebenserwartungen steigen in Deutschland sehr schnell. So erfreulich es auch für die Menschen klingen mag, hat es negative Folgen für den Staat: Die Gesellschaft altert sich. Heutige Rentner beziehen ihre Rente zweimal so lange wie Ihre Vorgänger in den 60-er. Das Problem fällt noch nicht so dramatisch aus, denn die Beschäftigung heute auch sehr hoch ist.

Die Lebenserwartungen steigen – die Regelaltersgrenze soll angepasst werden

Doch sobald die geburtenstarken Jahrgänge von heute in die Rente gehen, wird es zur zunehmenden Belastung der aktiven Beitragszahler führen, um das Rentenniveau zu erhalten. Deswegen bestehen die Ökonomen auf der Steigerung der Regelaltersgrenze sogar über 67 Jahren.

Nach den Daten der Deutschen Rentenversicherung, lag die durchschnittliche Rentenbezugsdauer im Jahr 2005 bei 16,38 Jahren bei Männern und bei 21,21 Jahren bei Frauen. Aktuell bekommen die Rentner von heute ihre Rente im Durchschnitt während 18,78 Jahren und die Rentnerinnen während 22,8 Jahren.

In Anbetracht des demografischen Wandels fordert die Institut der deutschen Wirtschaft (IW) die Steigerung der Regelaltersgrenze bis 73 Jahren. IW will dadurch verhindern, dass die immer zunehmende Anzahl der Rentner von der sinkenden Anzahl der Beitragszahler finanziert wird. Die Regelaltersgrenze soll angepasst werden, denn das Verhältnis von Rentnern zu Beitragszahlern sich kontinuierlich verschlechtert.

Bis 2030 soll Steigerung der Regelaltersgrenze bis 69 Jahren erfolgen, bis 2035 soll die Altersgrenze bei 71 Jahren liegen und ab dem Jahr 2041 sollen die Menschen erst mit 73 in die Rente gehen. Die Steigerung der Regelaltersgrenze wird von dem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) befürwortet.

 

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